New York ist im Bereich Kultur eine der wichtigsten Städte der Welt, wenn nicht die wichtigste. Über 500 Galerien, 200 Museen und 150 Theater laden ein, sich neue Eindrücke zu verschaffen und in die Welt der Künste abzutauchen. Wenn Sie in einem zentral gelegenen New Yorker Apartmenthaus wohnen, werden Sie die wichtigsten kulturellen Highlights in nur wenigen Minuten erreichen.
Das Lincoln Center ist das wichtigste Kulturzentrum New Yorks. Es besteht aus mehreren Gebäuden, in denen drei riesige Konzert- und Theatersäle, die bekannteste Schauspielschule der USA, ein weiteres Theater und ein Filmmuseum.
Das größte Gebäude des Komplexes ist die Metropolitan Opera mit 3.900 Sitzplätzen. Es wurde 1966 erbaut und ist seitdem Sitz der 1880 gegründeten Metropolitan Opera Company. Die Avery Fisher Hall hat 2.738 Sitzplätze, wurde 1962 nach einem Entwurf von Max Abramowitsch erbaut und ist Sitz der New Yorker Philharmoniker.
Das New York State Theater bietet 2.755 Sitzplätze und 1964 errichtet. Dort residieren das New York City Ballet und die New York City Opera.
Die Juillard School ist ein Konservatorium für Musik, Tanz und Schauspiel und hat ihren Sitz seit 1969 in einem Gebäude des Lincoln Komplexes. Sie ist eines der führenden Konservatorien und die führende Schauspielschule der USA. Miles Davis, Robin Williams und Christopher Reeve ließen sich hier, neben vielen anderen bekannten Künstlern, ausbilden.
Das Vivian Beaumont Theater hat 1080 Sitzplätze und dort werden Dramen und Musicals aufgeführt. Es ist das einzige Theater der Broadway-Klasse das nicht in der Nähe des Times Square liegt. Im gleichen Gebäude befindet sich auch das Mitzi E. Newhouse Theater mit 299 Sitzplätzen.
The Film Society of Lincoln Center residiert ebenfalls im Lincoln Center und ist eine Organisation, die Ausstellungen zum Thema Film bietet, alle zwei Monate das Magazin Film Comment veröffentlicht und jährlich die Gala Tribute in der Avery Fisher Hall veranstaltet. Jedes Jahr wird dort ein Schauspieler gewürdigt, unter anderem schon Dustin Hoffman, Meryl Streep und Al Pacino.
Auf fünf Stockwerken und 50.000 qm bietet das New Yorker Madame Toussaoud's Wachsfiguren von Prominenten aus aller Welt. Von Schauspielern wie Woody Allen und Brad Pitt über Musiker wie Bob Dylan und Freddie Mercury bis zu Angela Merkel und Mahatma Gandhi: Hier kann man mit seinem Idol ein Foto machen oder einfach die Werke der Wachskünstler bestaunen.
Der Broadway ist zum einen die mit 20 Kilometern längste Straße in New York und zum anderen wird mit dem Begriff Broadway das Theaterviertel um den Times Square bezeichnet. Das älteste dort ansässige Theater ist das 1893 mit 1000 Sitzplätzen erbaute Empire Theater. 1903 wurde das Lyceum gegründet, das einzige Theater, in dem seit seiner Gründung ununterbrochen Stücke aufgeführt werden
Es gibt eine Einteilung in Broadway-Theater mit über 500 Plätzen und gehobenen Preisen, Off-Broadway-Theatern mit 100 bis 500 Plätzen und experimenteller ausgelegten Off-Off-Broadway-Theatern mit unter 100 Sitzplätzen.
Das Museum of Modern Art beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Die Sammlung umfasst 150.000 Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Filme und architektonische Werke sowie Designs aller Art. Auch finden hier Ausstellungen zu bestimmten Themen wie zum Beispiel zu Alfred Hitchcock oder Lloyd Wright statt.
Es befindet sich in Midtown, Manhattan.
Das PS1 ist eine Außenstelle des Museum of Modern Art und somit werden dort vornehmlich Werke des MoMA präsentiert. Doch das ganze Gebäude wird in die Kunst einbezogen; es gibt Ateliers zum Austausch und zur Entwicklung gemeinsamer Ideen, pädagogische Programme,
Graffiti im Treppenhaus und Installationen in den Toilettenräumen. Das Primary School One findet man im Stadtteil Queens.
Im Solomon R. Guggenheim Museum wird dem Besucher in erster Linie abstrakte Kunst geboten; doch auch impressionistische und surrealistische Werke finden dort ihren Platz. Der Namensgeber des Museum war ein Industrieller, der um 1930 begann, avantgardistische, moderne Kunst zu sammeln. Die Sammlung wurde bereits 1939 der Öffentlichkeit präsentiert. Erst 1959 bezog das Museum das heutige Gebäude, das von Frank Lloyd Wright konzipiert wurde und noch heute als eine der bemerkenswertesten Bauten New Yorks gilt. Van Gogh, Paul Cézanne und Paul Klee sind nur einige der Künstler, deren Werke im Museum am Central Park ausgestellt werden.
Ebenfalls am Central Park befindet sich das American Museum of Natural History, eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Annähernd die gesamte Geschichte der Menschheit wird auf fünf Stockwerken ausführlich dokumentiert. Sehenswert sind vor allem der Stern von Indien, der größte je geschliffene Saphir, das Rose Center for Earth and Space mit nur selten zu sehenden Mondfotografien und die zahlreichen Dinosaurierskelette. Insgesamt werden über 30 Millionen Exponate ausgestellt.
Das International Center of Photography beherbergt neben neben wechselnden Fotografie-ausstellungen auch eine Bibliothek mit 15.000 Fotobüchern und eine Ausbildungsstätte für Fotografen. Die Ausstellungen dokumentieren die Geschichte der Fotografie und die Werke besonders herausragender Künstler. Das 1974 eröffnete Museum befindet sich am Grace Plaza.
Frick Collection
Ellis Island Immigration Museum
New York Hall of Science
New York Historical Society
The Cloisters
Jewish Museum
Whitney Museum of Art
Bronx Museum of Arts
Neue Galerie
Chelsea Art Museum
Rubin Museum of Art
Grey Art Gallery
Die ersten europäischen Siedler, etwa 30 holländische Familien, ließen sich 1624 auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware nieder. 1626 kaufte der Niederländer Peter Minuit den Eingeboren das heutige Long Island für 60 Gulden ab und gründete die Siedlung Nieuw Amsterdam als Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland. Danach herrschten chaotische Verhältnisse in der Stadt, die jeweiligen Gouverneure waren korrupt und ließen die Siedlung verfallen. 1647 begann die 17-jährige Amtszeit Petrus Stuyvesants, der ein Gefängnis, eine Schule und ein Krankenhaus errichten ließ. 1652 ließ er eine Mauer im Norden errichten, an deren Stelle heute die Wall Street verläuft. Die Stadtrechte erhielt das heutige New York 1653. 1664 eroberten die Briten die Stadt und benannten sie nach ihrem Befehlshaber James, Herzog von York in New York um.
1776 war New York Hauptquartier von George Washington, wurde aber kurz darauf von den Engländer besetzt, die sich erst 1783 nach der internationalen Anerkennung der amerikanischen Unabhängigkeit. In den drei Jahren zwischen 1788 und 1790 war New York die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. 1797 verlor sie den Status der Hauptstadt des Bundesstaates New York an Albany.
Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung stark an und es wurden neue, mehrstöckige Apartmenthäuser errichtet die das Stadtbild nachhaltig veränderten. 1825 wurde der Erie Kanal gebaut, der New York mit den Großen Seen verbindet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der größte Teil des Central Parks erbaut während immer mehr Menschen von Europa nach New York kamen. Ursprünglich galt nur das heutige Manhattan als New York City; 1898 schlossen sich dann die heutigen Stadtteile Queens, Brooklyn, Richmond, Manhattan und die Bronx zu Greater New York zusammen.
Im 20. Jahrhundert wurde New York zum Zentrum der Industrie und des Handels. Es entwickelte sich ein Börsenrausch, der jedoch mit dem "Black Friday" 1929 sein Ende fand. Die Stadt war überschuldet und die Arbeitslosenquote stieg auf 25 %. Ab 1933 gelang es dem neuen Bürgermeister Fiorella LaGuardia, die Wende herbeizuführen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden auch das Empire State Building und das Chrysler Building gebaut.
Nach dem 2. Weltkrieg durchlief New York mit den Rassenunruhen in den 60er Jahren und der Insolvenz in den 80ern mehrere Krisen. Die Stadt erlebte erst unter Bürgermeister Rudolph Giuliani ihre nächste Blütezeit, was sich auch in einem Bevölkerungsanstieg von rund einer Million deutlich machte.
2001 wurde das World Trade Center durch terroristische Anschläge zerstört, was der Popularität New Yorks letztendlich keinen Abbruch tat. Momentan laufen die Planungen für die Errichtung eines Monuments zur Erinnerung an die Opfer.
Heute ist New York mit 18 Millionen Einwohnern in der Metropolregion eine der größten und bedeutendsten Städte der Welt. 2007 kamen 46 Millionen Touristen in die Weltstadt und ist somit eines der beliebtesten Ziele bei USA Reisen.