Geschichte

 

Die ersten europäischen Siedler, etwa 30 holländische Familien, ließen sich 1624 auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware nieder. 1626 kaufte der Niederländer Peter Minuit den Eingeboren das heutige Long Island für 60 Gulden ab und gründete die Siedlung Nieuw Amsterdam als Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland. Danach herrschten chaotische Verhältnisse in der Stadt, die jeweiligen Gouverneure waren korrupt und ließen die Siedlung verfallen. 1647 begann die 17-jährige Amtszeit Petrus Stuyvesants, der ein Gefängnis, eine Schule und ein Krankenhaus errichten ließ. 1652 ließ er eine Mauer im Norden errichten, an deren Stelle heute die Wall Street verläuft. Die Stadtrechte erhielt das heutige New York 1653. 1664 eroberten die Briten die Stadt und benannten sie nach ihrem Befehlshaber James, Herzog von York in New York um.

 

1776 war New York Hauptquartier von George Washington, wurde aber kurz darauf von den Engländer besetzt, die sich erst 1783 nach der internationalen Anerkennung der amerikanischen Unabhängigkeit. In den drei Jahren zwischen 1788 und 1790 war New York die Hauptstadt der Vereinigten Staaten. 1797 verlor sie den Status der Hauptstadt des Bundesstaates New York an Albany.

 

Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung stark an und es wurden neue, mehrstöckige Apartmenthäuser errichtet die das Stadtbild nachhaltig veränderten. 1825 wurde der Erie Kanal gebaut, der New York mit den Großen Seen verbindet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der größte Teil des Central Parks erbaut während immer mehr Menschen von Europa nach New York kamen. Ursprünglich galt nur das heutige Manhattan als New York City; 1898 schlossen sich dann die heutigen Stadtteile Queens, Brooklyn, Richmond, Manhattan und die Bronx zu Greater New York zusammen.

 

Im 20. Jahrhundert wurde New York zum Zentrum der Industrie und des Handels. Es entwickelte sich ein Börsenrausch, der jedoch mit dem "Black Friday" 1929 sein Ende fand. Die Stadt war überschuldet und die Arbeitslosenquote stieg auf 25 %. Ab 1933 gelang es dem neuen Bürgermeister Fiorella LaGuardia, die Wende herbeizuführen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden auch das Empire State Building und das Chrysler Building gebaut.

 

Nach dem 2. Weltkrieg durchlief New York mit den Rassenunruhen in den 60er Jahren und der Insolvenz in den 80ern mehrere Krisen. Die Stadt erlebte erst unter Bürgermeister Rudolph Giuliani ihre nächste Blütezeit, was sich auch in einem Bevölkerungsanstieg von rund einer Million deutlich machte.

 

2001 wurde das World Trade Center durch terroristische Anschläge zerstört, was der Popularität New Yorks letztendlich keinen Abbruch tat. Momentan laufen die Planungen für die Errichtung eines Monuments zur Erinnerung an die Opfer.

 

Heute ist New York mit 18 Millionen Einwohnern in der Metropolregion eine der größten und bedeutendsten Städte der Welt. 2007 kamen 46 Millionen Touristen in die Weltstadt und ist somit eines der beliebtesten Ziele bei USA Reisen.

 

 

 

 

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